Wer den SciFi-Streifen „Avatar“ im Kino gesehen hat, dürfte einen Eindruck davon bekommen haben, was es mit stereoskopischen Displays auf sich hat. Wie bereits auf der letzten GDC zu hören war, beschäftigen sich auch Spielentwickler mit den Möglichkeiten der 3D-Technik. Laut Philippe Gerard von 3DLized, einem französischen Unternehmen, das auf dreidimensionale Medien spezialisiert ist, sind bis zu ernsthaften Ergebnissen aber noch zahlreiche Hürden zu überwinden. Insbesondere fehle es an branchenweiten Qualitätsstandards, welche die Technologie erst sinnvoll verwendbar machen.
Werden die Bildwechsel, Action und Objektgeschwindigkeit nicht ordentlich geplant und umgesetzt, kann das für die Spieler zu Augenschmerzen, Übelkeit und Kopfschmerzen führen. Aus diesem Grunde müsse es laut Gerard allgemeine Regeln für die „Grammatik“ der 3D-Darstellungen geben. In anderen Worten: Man muss erst noch einen Weg finden um sicherzustellen, dass die Spieler sich beim Zocken nicht winselnd und kotzend vor dem Bildschirm krümmen.



