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Doppelt hält besser

25.08.2006 | Xbox 360 | Autor: Hauke

Ersteindruck:
85 - 95%
Selbst gespielt:
Nein

Kaum hat man den nervigen Zivilisten zerstückelt, wird man an jeder Ecke von Wachen belästigt. Das interne System zur Spielerdenunziation in „Oblivion“ gehörte zu den wenigen, aber nervigen Mankos des Toptitels. Offensichtlich ist man sich darüber bei der Konkurrenz bewusst. Klar sprechen sich eure Taten herum – aber auf konventionellem Wege. Als strahlender Held oder düsterer Scherge habt ihr natürlich immer einige Beobachter. Und diese haben ein eigenes Sozialleben. Sie gehen nicht nur ihren Berufen nach, essen und schlafen – sie treffen sich auch mit Freunden, Händlern und Co. Und die Nachricht von euren Taten verbreitet sich eben bei diesen unwillkürlichen Kaffeekränzchen.

Baum-Menschen sollten einfach nicht mit Feuer spielen. Auf das Schicksal dieses Exemplars hat das Malheur allerdings keinen Einfluss.


Beobachtet uns also jemand bei einem heimtückischen Mord, muss der die Stadtwache erst einmal lebendig erreichen.
Ganz egal, ob ihr unliebsame Mitwisser oder grobschlächtige Orks traktiert – das Kampfsystem macht einfach nur Spaß. Jeder Waffentyp vom Schwert bis zum Speer hat seine eigenen Animationen und Specialmoves.

Man merkt deutlich, dass hier Martial-Arts-Experten zu Rate gezogen wurden. So ist die Bartaxt nicht nur zum Schädelspalten gut.

Und Du bist dran!

Hinter dem Rand des feindlichen Schildes verhakt, kann man den Gegner seiner Deckung berauben. Führen wir eine leichte Klingenwaffe, atmet der Feind nach einem kurzen Tritt durch den Dreck Staub und ist seiner Sicht beraubt. Zeit für effiziente Angriffe mit höherem Schaden.

Kampf neben Windmühlen: Die Gebiete in Two Worlds sind allesamt liebevoll designed und mit vielen idyllischen Bauten versehen.


Im Krieg und in der Liebe ist halt alles erlaubt. Kämpft man gegen Reiter, kann ein Speer hilfreich sein, um diese von ihrem hohen Ross herunterzuholen. Sitzt man selbst im Sattel, hält uns das übrigens nicht vom Kämpfen ab. Im Gegenteil: Die Wucht eines Reiterangriffes ist kaum aufzuhalten. Obwohl Bogenschützen da natürlich gefährlich werden können. Mit den richtigen Skills ausgestattet, lassen sich die Finsterlinge mit einem gut platzierten Pfeil entwaffnen. Leider stehen der KI dieselben Möglichkeiten zur Verfügung.

Und ohne Schwert sieht man ganz schnell kein Licht mehr. Es läuft aber letztendlich immer auf am Boden liegende Leichen heraus. Und wozu sind die wohl gut, wenn nicht zum Fleddern? Obwohl wir so stetig neues Equipment einsacken, ist das Inventory nie überladen.
Waffen gleicher Bauart lassen sich nämlich kombinieren. Sie verschmelzen zu einem Tötungswerkzeug mit verbesserten Werten. Bei Rüstungen sieht das ganz ähnlich aus.

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