KOINS
Krawall
K-Play
K-Files
K-Foren
Kwiz
K-Syndicates Anstoss K-Syndicates

KGN – Krawall Gaming NetworkKGN – Krawall Gaming NetworkKGN – Krawall Gaming Network

PC PC (inaktiv)
Xbox Xbox (inaktiv)
Xbox 360 Xbox 360 (inaktiv)
Playstation 2 Playstation 2 (inaktiv)
Playstation 3 Playstation 3 (inaktiv)
GameCube GameCube (inaktiv)
Wii Wii (inaktiv)
alles
nur PC
nur Konsolen
eigene Auswahl
Tipp: Du kannst unsere Inhalte nach deinen Wünschen filtern. Klicke dazu auf eine der Schaltflächen oder pass den Filter individuell an.
PC
Xbox
Xbox 360
Playstation 2
Playstation 3
GameCube
Wii
Achtung! Alle Inhalte zu nicht ausgewählten Plattformen werden dir nicht mehr angezeigt. Du kannst die Einstellung jederzeit ändern.
übernehmen
anpassen

Deine gewählten Einstellungen werden gespeichert...


  • Spore
  • PC
  • Wii
Artikelbewertung: (Bewerten weiter unten)

Freak-Baukasten

17.06.2008 | Autor: André

Wenn dieser Tage mal wieder jemand das alte Klischee auspackt, EA sei nicht besonders kreativ, kriegt er – noch vor „Mirror’s Edge“ – erst mal „Spore“ vor den Latz geknallt. Nach „The Sims“ arbeitet Mastermind Will Wright damit bereits zum zweiten Mal auf EA-Rechnung an einem Spiel. Und wieder sind dessen Verkaufschancen vorab in etwa so sicher vorhersagbar wie die Lottoziehung.

Besonders Vertrauen erweckend dürften die ersten Präsentationen von Wright auch nicht gewesen sein. Auf der GDC 2006 erzählte er, dass ihm die Idee zu seinem neuen Titel „Spore“ gekommen sei, weil er sich plötzlich für die mögliche Biologie von Außerirdischen interessiert habe. Als geradezu zwanghafter Bücherwurm verschlang Wright also alles, was es so an wilden Spekulationen zu Darmtrakt und Mandelentzündung bei Aliens gab – und entwickelte darauf basierend sein Spiel. Aber gut, der Mann hatte EA mit den „Sims“ schätzungsweise genug Geld eingespielt, um den Welthunger zu beenden. Da kann man schon mal auf Verdacht ein paar Mark Fuffzich für einen weiteren Versuch ausgeben.

Nun, einige Monate und Jahre später, sitzen wir wieder hier. Das Publikum ist zufriedenstellend gehyped, der Release von „Spore“ ist auf September angesetzt, und wir wissen auch, worum es gehen soll. Im neuen Wright kann der Spieler seine eigenen außerirdischen Organismen erschaffen, sie auf einem Planeten aussetzen und zusehen, wie gnädig die Evolution so mit ihnen umgeht. Oder auch mit euren anderen Kreaturen, die ihr vorher dort angesiedelt habt.

Kreaturen-Baukasten
„Spore Labor“ ist bereits drei Monate vor dem Release des eigentlichen Spiels erschienen. Eine abgespeckte Version für lau bekommt ihr hier.

Oder mit den Geschöpfen anderer Spieler, die ihr aus den Weiten des Internets auf euren Planeten beamen dürft. Wer tatsächlich noch nichts von „Spore“ gehört hat, liest übrigens am besten zuerst unser altes Preview.

Bevor es im September aber los geht, könnt ihr euch jetzt schon mal im Sessel des Schöpfers häuslich einrichten. Denn das „Spore Labor“ bringt den „Erschaffe-deine-eigene-Lebensform“-Teil des Spiels vorab in den Handel.

Das charmante kleine 3D-Labor bringt schlappe 190 MB auf die Waage, kostet zehn Euro und erlaubt euch, schon jetzt eine Unmenge an verschiedenen Kreaturen zu erstellen. Wo einige von euch nun denken „Nur zehn Steine? Na, das geht ja!“, schreien andere bereits „Oh Gott! Diese Blut saugenden Abzock-Sklavenhalter!“. Klar, denn andere Firmen veröffentlichen solche Editoren auch mal umsonst.

Schnuffifant™
Unsere eigens erschaffene Kreatur gewinnt zwar keinen Schönheitspreis, ist aber ein genetisches Wunderwerk.

Und logisch, denn wenn „Spore“ erst mal draußen ist, dann werden wir uns vor lauter „Neue Schnauzen“-Packs und „Insektenbeine-mit-Fell“-Erweiterungen nicht retten können. Aber auch dieses Mal, so haben wir aus sicherer Quelle erfahren, wird kein EA-Mitarbeiter mit der Schrotflinte hinter euch stehen, um euch zum Kauf zu zwingen. Wir übernehmen freilich keine Garantie, dass das auch so bleibt!

Wofür wir eine Garantie ausstellen, ist, dass ihr euch bei Gefallen mit dem „Spore Labor“ deutlich länger beschäftigen könnt, als es sein Preis von zehn Ocken nahe legt. Doch vor den Start haben die Designer die Registrierung gelegt. Bevor ihr auch nur einen einzigen Außerirdischen designt, heißt es erst mal: Mail-Adresse eintragen, Posteingang checken und die Bestätigungsmail anklicken. Okay, beim ersten Mal werdet ihr noch mit einer Freikarte durchgewinkt. Danach werft ihr aber besser einen Blick in eure Mailbox.

Das Labor selbst besteht dann aus zwei Teilen. Da ist zum einen der Katalog, in dem eure eigenen Kreationen gespeichert sind, zusammen mit 30 vorgegebenen Monstern aus dem Hause des Entwicklers Maxis. Wer möchte, kann sich aus bereits jetzt an die 30.000 hochgeladenen Viechern die schönsten oder schaurigsten aussuchen, herunterladen, nachbearbeiten oder einfach nur von allen Seiten ansehen. Ansonsten lässt sich noch nicht viel mit den Biestern anfangen. In einer kleinen Arena könnt ihr sie herumlaufen lassen, Animationen wie „Freude“ und „Tanz“ ansehen und per Klick auf „Eier“ anschauen, wie ihre Jungen aussehen würden. Egal, was für ein Menschen fressendes Rüsselspinnenmonster ihr erschaffen habt, spätestens, wenn es mit seinen kleinen Ebenbildern herumrüsselt, sieht es plötzlich doch herzallerliebst aus.

Der eigentliche Spaß liegt aber natürlich darin, seinen eigenen Schnuffifanten™ zu basteln, so der Name unserer ersten Kreatur (YouTube-Video hier).

Nächste Seite