Bei den gestrigen Wertungen im Neunziger-Bereich für „Crysis 3“ bleibt es nicht. Die heutigen Tests des Shooters fallen etwas verhaltener aus. Für Eurogamer sei das einfach ein „großer, spaßiger Sommer-Blockbuster“. Die Kollegen kommen auf acht von zehn Punkte. Und Gameswelt betitelt das Spiel als ein „grafisches Meisterwerk, dem spielerisch schnell die Puste ausgeht.“ Dort gibt’s acht für die PC- und nur 7,5 von zehn Punkte für die Konsolenversionen.
- „Crysis 3“, PC/ PS3/ 360, Shooter, Test auf Eurogamer Auszug: Es mag das Äquivalent von Michael Bay im Videospielbereich sein - viel Boom, wenig Inhalt - aber wenn ihr in die Stimmung kommt, kann das reichen und das war bei mir der Fall. Wenn es rumpelte, dann rumpelte es ordentlich, die grummelnde Stereotypen-Show, die man hier Handelnde nennt, passten in ihre Nischen und wer braucht schon eine intelligente Enthüllung, wenn er stattdessen eine große Explosion haben kann. Ich weiß, ich weiß, aber diesmal meine ich es nicht zynisch. Ich mochte die platte, krachende Action-Handlung von Crysis 3. Weil sie die allermeiste Zeit wusste, dass sie so etwas ist und sich selbst nie in die Quere kam. Und solltet ihr etwas anderes nach den ersten Teilen erwartet haben ... warum? - 8/10
- „Crysis 3“, PC/ PS3/ 360, Shooter, Test auf Gameswelt Auszug: Dieses Gefühl der Beliebigkeit zieht sich durch die ganzen sechs Stunden. Crysis 3 macht zwar immer eine gute Figur, es glänzt aber nie richtig. Ihr ballert euch von Schauplatz zu Schauplatz. Es gibt viele Abschnitte, die Potenzial bieten, man wird aber das Gefühl nicht los, dass noch Luft nach oben ist. Szenen wie der finale Bosskampf auf dem Flugzeugträger im ersten Teil oder das einstürzende Metlife-Gebäude im Nachfolger fehlen. So bleibt Crysis 3 gerade auf dem PC ein visuell beeindruckender Action-Trip, der zu selten einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Der Soundtrack hingegen ist sehr stimmig, nur die deutschen Sprecher klingen gezwungen und aufgesetzt. - 8/10, 7,5/10
- „Proteus“, PC, Indie, Test auf 4Players Auszug: Dear Esther begleitet den Spieler wie ein düsteres Hörbuch, Journey entführt in ein märchenhaftes Abenteuer –Proteus ist das Betrachten eines interaktiven Gemäldes. Es ist erzählerisch nicht so stark wie Dear Esther, spielerisch weniger ergreifend als Journey, doch das Erlebnis trotzdem ein besonderes. Aus den Pixeln seiner 8Bit-Hommage entstehen Berge, Täler, Wälder, Tiere und eine mythische Erzählung über den Lauf der Dinge. Zahllose Kleinigkeiten fügen sich zu einer lebendigen Welt zusammen, begleitet von einer berauschenden Melodie des Zwitscherns und Quakens. Genau wie ein Bild drängt sich das Spiel von Ed Key und David Kanaga nicht auf. - 85%
- „Skyrim: Dragonborn“, PC, DLC, Test auf Onlinewelten Auszug: Kenner der TES-Serie werden sich trotz einiger Veränderungen sofort heimisch fühlen, spätestens dann wenn man den Schlickschreiter und die Netche erspäht. Auf Solstheim tummeln sich aber auch Wölfe, Bären, Horker, Bürstenrücken, Zweiglinge und sogar Werwölfe. Bisher in Skyrim noch nicht gesichtete Gegner wie die Rieklinge, das sind kleine aber gemein-gefährliche Gnome, oder die Aschebrut treiben auf Solstheim ihr Unwesen. Es gibt abseits des Hauptstrangs viel zum Erkunden und Erforschen. - ohne Wertung
- „Assassin’s Creed 3: König Washington“, PC/ PS3/ 360, DLC, Test auf GameStar Auszug: Dank des Upgrades fühlen wir uns in Ratohnhaké:tons Haut ein wenig wie ein Superheld. Trotzdem lauert oft genug der Bildschirmtod: Den Spürnasen der Wachhunde zum Beispiel ist es egal, ob Ratohnhaké:ton unsichtbar ist. Und die Kläffer sind nicht die einzige Stolperfalle, denn der Einsatz des Wolfsmantels kostet reichlich Lebensenergie. Während wir zum Beispiel General Putnam verfolgen oder uns an die Zielperson Benedict Arnold heranpirschen, leistet er aber unschätzbare Dienste und macht aus dem Download-Abenteuer eine neue Spielerfahrung. Schade nur, dass Die Schande gefühlt nicht mehr als ein Prolog ist. - ohne Wertung


