Vor gut zwölf Monaten begann der anhaltende Trend zum Crowdfunding in der Branche. Da sammelte Tim Schafers Spieleschmiede Double Fine Geld für ein neues Adventure von ihren Fans. Viele Indie- und bekannte Entwickler legten nach. Und genau 121 dieser Projekte auf Kickstarter haben die Kollegen von GamersGlobal jetzt ausgewertet. Die haben in ihrem Special allerhand Daten und Fakten parat, ziehen aber auch eigene Schlüsse.
- Die Kickstarter-Verheißung, Special auf GamersGlobal Auszug: Der größte Vorteil dieser Art der Finanzierung liegt klar auf der Hand: Die Künstler machen sich nicht von Musiklabels, Publishern oder anderen großen Firmen abhängig. Diese zahlen ihnen zwar, wie etwa Chris Taylor kürzlich im Zuge der Gas-Powered-Games-Entlassungen aufführte, Vorschüsse abhängig von erreichten Milestones, ziehen diese Zahlungen aber später von der Gewinnbeteiligung ab, sodass mancher Entwickler selbst bei erfolgreichen Spielen keine oder nur geringe Gewinnbeteiligung erhält. Auch sehen die Entwickler auf diese Weise sofort, ob überhaupt Interesse an ihrem Projekt besteht, und können es gegebenenfalls noch abbrechen.
- „Destiny“, PS3/ 360, Shooter, Vorschau auf Gameswelt Auszug: Bungie hat eine ganz eigene Herangehensweise, wenn es an das Kreieren eines komplett neuen Spiels geht. Oberste Priorität hat bei den ehemaligen Microsoft-Lieblingen die Erschaffung einer Welt, die in sich schlüssig und glaubhaft ist. Eine Welt, die voller Mysterien steckt und neugierig macht. Ein Ort, in den Spieler eintauchen und möglichst viele Stunden verbringen möchten. Im laut Bungie weltweit ersten ″Shared World Shooter″ Destiny finden wir rund 700 Jahre in der Zukunft eine größtenteils zerstörte Erde vor und eine Menschheit, die bereits kurz vor der Auslöschung stand. Was genau passiert ist, wird man wohl erst im Spiel selbst erfahren. Nur so viel steht fest: Es gab einen Angriff.
- „Terraria“, PC/ PS3/ 360, Indie, Special auf Eurogamer Auszug: Die Ankündigung der Konsolenversion von Terraria im vergangenen September zog großen Unmut der PC-spielenden Fan-Gemeinde nach sich. Andrew "Redigit" Spinks, Erfinder der grenzenlosen 2D-Abenteuer-Sandbox, hatte ein gutes halbes Jahr zuvor die Entwicklung des Spiels als beendet erklärt. Nach einem finalen Update sollten keine neuen Inhalte für Terraria mehr herauskommen. Jetzt sollten sie aber doch kommen, und zwar für die Versionen für Xbox 360 und PlayStation 3. Dass alles, was auf Konsolen den Kern der Mischung aus Metroidvania und Minecraft ergänzen wird, aus der Feder der Konvertierer von Engine Software stammt, war im tobenden Shitstorm freilich nicht mehr interessant.
- „Ace of Spades“, PC, Shooter, Test auf GameStar Auszug: Erstmal ist Ace of Spades ein Multiplayer-Shooter, in dem wir gegen andere Spieler und Mannschaften antreten, sie einfach umpusten oder ihnen die Flaggen klauen. Wie in Minecraft allerdings setzen sich alle fünfzehn Maps von Ace of Spades aus quadratischen Blöcken zusammen. Diese können durch Waffen oder mit der Schaufel, die jeder Spieler mit sich führt, zerstört beziehungsweise manierlich abgebaut werden. Haben wir einen Vorrat an Quadern eingesammelt, lassen die sich an anderer Stelle einzeln oder in vordefinierten Formen wieder in die Welt setzen. - 62%
- „Special Forces: Team X“, PC, Shooter, Test auf 4Players Auszug: Für eine kleine Runde zwischendurch ist Special Forces: Team X durchaus einen Blick wert, doch wird man sich nach kurzer Zeit folgende Frage stellen: Warum brauche ich das Spiel überhaupt? Es bietet bis auf den frischen Kartenansatz nichts, was man nicht auch bei der Konkurrenz findet - und dort meist in einer besseren Qualität. Trotz stilistischer Anleihen fehlt der Spielwitz eines Team Fortress 2, die taktische Tiefe eines Ghost Recon: Future Soldier (oder der F2P-Variante Ghost Recon Online) oder SOCOM und die Langzeitmotivation, die man beim Hochleveln in einem Call of Duty verspürt. Was man bekommt, ist ein durchschnittliches Multiplayer-Erlebnis [...] - 61%


