Die klassische „Twisted Metal“-Reihe meldet sich mit dem achten Teil zurück, und zwar auf der PS3. Das ist ein Fahrzeug-Kampfspiel, in dem wahnsinnige Killer Clownsmasken aufsetzen, und ab geht’s! Und das könnte so lustig sein, wie’s klingt - wären da nicht so viele Fehler in der Steuerung und im Code und nicht zuletzt eine komplett verkorkste Einzelspieler-Kampagne. Das führt zumindest Eurogamer an. Ein eigentlich großartiges Spiel werde durch zu viele Macken verdorben.
- „Twisted Metal“, PS3, Action, Test auf Eurogamer Auszug: Also blendet die Option Einzelspieler im Hauptmenü aus und springt sofort in den Multiplayer. Denn hier darf die recht komplexe Action frei von Restriktionen und nervigen Renneinlagen ihr Potential entfalten. Trotzdem solltet ihr euch auf einen holprigen Start einstellen, da die Lernkurve zu Beginn eher einer senkrechten Linie ähnelt, was nicht zuletzt an der überladenen Steuerung liegt. Wirklich jede Taste ist mit einer wichtigen Funktion belegt, sodass selbst das Drücken des rechten Sticks für den Turbo benötigt wird. Sobald ihr diese Hürde jedoch überschritten habt, öffnet sich ein Pool ungeahnter Möglichkeiten. Das auf den ersten Blick recht simple Spielprinzip "Fahren und Ballern" bietet bei genauerer Betrachtung zahlreiche Fahrtypen mit ihren eigenen Spezialattacken, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. - 6/10
- „Kinect Rush: Ein Disney Pixar Abenteuer“, 360, Mix, Test auf 4Players Auszug: Der Ausflug in den Pixarfilm-Themenpark ist zwar unter dem Strich mit gerade mal drei Abschnitten pro Bereich umfangsarm ausgefallen, aber sehr sympathisch. Die ansehnliche Kulisse passt wunderbar zum jeweiligen Film, die Bewegungserkennung ist akkurat und intuitiv. Auch das Feature, mit einem eingescannten und ansehnlich verfremdeten Kinder-Charakter durch den Park zu laufen und darüber hinaus mit filmspezifischen Variationen der Figur die Abenteuer zu erleben, ist gelungen. Allerdings hätte man mehr Interaktionsmöglichkeiten im Park an sich einbauen können, anstatt ihn nur zu einer Durchgangsstation zum nächsten Filmabschnitt zu degradieren. - 74%
- „Resident Evil: ORC“, PS3/ 360, Shooter, Test auf GBase Auszug: Das genügt jedoch nicht, damit die Stimmung zu alten Glanzzeiten auferstehen kann. Das könnte auch daran liegen, dass die wenigen Schockmomente keine Wirkung entfalten und damit eher aufgesetzt wirken. Die USK-Fassung muss sich zudem weiteren Problemen stellen. Es wurden etwa explizite Darstellungen von Leichen herausgeschnitten, was für die Stimmung wenig förderlich ist. Zombies verschwinden, nachdem man sie abgeschossen hat, und Blutflecken weisen zahlreiche Fehler auf. So kann es schon mal vorkommen, dass Zombieblut an die Wand fliegt und plötzlich an einer anderen Stelle erneut auftaucht. Optisch kann sich das Spiel nur bedingt positiv hervorheben. Einige Areale sind wirklich nett gestaltet worden, doch das war es auch schon fast. - 60%
- „Jane’s Advanced Strike Fighters“, PC/ PS3, Flugsim, Test auf Gameswelt Auszug: Leider sucht man Spannung ebenso vergebens wie die angesprochene Action, das Spiel plätschert an einem vorbei. Zwar versuchten die Entwickler, mit unterschiedlichen Missionen, wie Geleitschutz geben oder Stützpunkte zerstören, den Spielfluss interessanter zu gestalten, aber die mittelmäßige Präsentation lässt die Stimmung schnell wieder auf den Boden plumpsen. Die Bezeichnung „Simulation“ ist wie bei vielen Flugsimulationen eigentlich nicht gerechtfertigt. Konfigurationen an Flugzeugen oder ähnliche Spielinhalte fehlen. "Arcade" hätte es besonders bezüglich der Steuerung durchaus besser getroffen, diese wäre aufgrund der Einfachheit dann sogar recht anständig gelungen. In Bezug auf den Simulationsanspruch ist sie jedoch ungenügend [...] - 50%
- „WoW: Mists of Pandaria“, PC, MMORPG, Vorschau auf Onlinewelten Auszug: Die Entwickler hat es wohl ein wenig gestört, dass die Spieler im End Content eh immer zur gleichen, optimalen Skillung gegriffen haben – auch wenn die Talentbäume nicht sonderlich groß ausfielen. Denn wer das Maximum aus seinem Charakter herausholen wollte, brauchte neben der passenden Ausrüstung auch die richtige Skillung und so liefen fast alle mit den gleichen Fähigkeiten herum. Und was sagt Blizzard dazu? Sie geben jetzt den Spielern mehr Möglichkeiten zur Individualisierung, indem sie die Klassenbäume komplett abschaffen. Wie das funktionieren soll? Ganz einfach: Blizzard streicht einfach die vorhandenen Talentbäume komplett aus dem Spiel.


