Ein Shooter, in dem ihr euch quer durch die verschiedensten Zeitalter ballert, an einigen der bekanntesten Schlachten der Geschichte teilnehmt. Klingt spannend, scheint es aber nicht zu sein: Auf Gamers.at kommt „Darkest of Days“ mit schlappen 39 Prozent davon. Da hatte der Entwickler 8monkey Labs sicherlich nicht beabsichtigt, dass Gameplay und Präsentation wie aus der Steinzeit wirkten.
- „Darkest of Days“, Shooter, Test auf Gamers.at Auszug: Gameplaymässig ist Darkest of Days eine typische Standardshooterkost, die noch dazu weder optisch noch soundtechnisch besonders auffällig ist. Dafür gibt’s jede Menge völlig unlogischer Details: Man wieselt zum Beispiel immer wieder mit hypermodern-futuristischen Kriegsgerät über die Schlachtfelder, mäht Gegner zu Tausenden im Alleingang um und wirklich keinem einzigen der ganzen Klonsoldaten fällt etwas auf? Überdies scheint die Gegner-KI völlig frei von jeglichem Selbsterhaltungstrieb zu sein, sodass sie nur in Massen auftretend wirklich gefährlich werden. So verkommt das Spiel sehr schnell zu einer Art Schießbudenballerei, bei der man das Gähnen kaum unterdrücken kann [...] - 39%
- „King Arthur“, Strategie, Test auf 4Players Auszug: Schon mit Crusaders: Thy Kingdom Come wollte es Neocore Games mit der Total War-Reihe aufnehmen - doch sie zahlten Lehrgeld. Die zweite Attacke mit King Arthur gelingt wesentlich besser und übertrumpft das Vorbild mit seinem interessanten Weltkarten-Modus, während die Darstellung der Schlachten weiter hinterher hinkt. Die weit reichenden Fantasy- und Rollenspiel-Anleihen sorgen in der dynamischen Kampagne für reichlich Freiraum mit Konsequenzen - allerdings hätten die tollen Quests eine bessere Präsentation verdient als schnöde Texttafeln. Aber der Einfluss durch Gesinnungen und Religionen wurde hervorragend integriert. - 84%
- „Die Sims“, Simulation, Special auf Onlinewelten Auszug: Wir schreiben den 28. Februar 2000. An diesem Tag kam ein Spiel auf den Markt, das für einen neuen Boom in der Branche sorgen sollte. Bis dato unangetastete Zielgruppen wurden vor den PC-Monitor und allgemein in den Bann gezogen. Diese Faszination hatte einen Namen - Die Sims. Das von Entwickler Maxis erstellte Spiel sah auf den ersten Blick recht banal aus. Man übernahm die Rolle eines sogenannten Sims und führte diesen durch seinen virtuellen Alltag. Man musste die Bedürfnisse der Figur kümmern, seine sozialen Kontakte pflegen und nebenbei auch die berufliche Karriere im Auge behalten. Oder kurz gesagt: Man spielte den Alltag eines jeden Menschen am PC ab.
- „Splinter Cell: Conviction“, Action, Vorschau auf gamona Auszug: Die Story passt zum knallharten Gameplay. Sam geht auf persönlichen Feldzug gegen die Mörder seiner Tochter. Dabei zieht er sämtliche Register seines Könnens und lässt die Barmherzigkeit zu Hause. Zimperlich sollte das Publikum beim Spielen nicht sein, wenn Mr. Fisher sich durch Korridore schleicht, seine Gegner mit rohester Gewalt zum Reden oder zur Strecke bringt und sich kompromisslos auf dem Pfad der Rache begibt. Hier geht es nun einmal hart zur Sache, was man auch an der ernsthaften Atmosphäre ablesen kann.
- „Anno 1404: Venedig“, Aufbaustrategie, Vorschau auf GameStar Auszug: Auch abseits des neuen Mehrspieler-Modus enthält Anno 1404: Venedig einige spielerische Neuerungen, vor allem einen verstärkten Diplomatieaspekt. Das passt zum Szenario, ist Krieg doch eine unfeine Sache, und damit unter der Würde des erlauchten venezianischen Patriarchats, das von Giacomo Garibaldi und dessen Hafen vertreten wird. Der die Gondelstadt regierende Rat der Zehn schmiedet zur Lösung seiner Konflikte lieber Ränke wie Sabotage und Bestechung. Damit werden gewissenlose Schergen betraut, die das neue Geheimkabinett bewohnen und in einem bestimmten Bereich dafür sorgen, dass gegnerische, nicht minder gewissenlose Schergen in der Stadt kein Unheil stiften.



