Path of Exile
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- Publisher: Grinding Gear Games
- Entwickler: Grinding Gear Games
- Genre: Actionspiel
- Release: 20.01.2013
- Dabei seit:
- 14.10.2010
- Erste Leserwertung:
- 21.10.2010
- Letzte Leserwertung:
- 16.04.2013
- Anzahl Leserwertungen:
- 12
- Detailierte:
- 11 (92%)
- Kurze:
- 1 (8%)
- Wörter gesamt:
- 6.561
- Verdiente KOINS:
- 141
- Ø Qualität ingesamt:

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Grafik 7 |
Path of Exile ist ein düsteres Spiel, was so gemacht wurde, dass auch ältere Rechner dieses Spiel zum Laufen bringen kann. Die Welt ist finster, dunkel und aus diesen Gründen auch ansehnlich zu sehen. Es mag sein dass die Texturen nicht qualitativ hochwertig sind, was man bei Dunkelheiten kaum bermerkt, dafür sind die Lichteffekte sehr gut gemacht, besonders im Dungeon, wo man nur seinen Charakter und dessen Radius von 2m gut sehen kann. Die Zaubereffekte sind in Ordnung, knallen bunt, kein Meilenstein, aber durchaus akzeptabel, das Gleiche gilt auch für die Animationen. |
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Steuerung 8 |
Diablo Veteranen und auch Neulinge werden sich schnell an die Steuerung gewöhnen. Per Mausklick bewegt man sich, gekämpft wird ebenfalls mit der Maus und den Tasten von Q bis T ( insgesamt 8 Hotkeys für Angriffe), Zaubertränke trinkt man mit den Tasten 1-5. Normale Hack 'n Slay Steuerung eben, nichts besonderes zu erwähnen in dieser Abteilung. |
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Sound 7 |
Der Sound ist vergleichsweise auch sehr durchschnittlich. Die wenigen Konversationen sind komplett getont, die Sprecher machen ihre Arbeit hin und wieder unmotiviert, das passt aber irgendwie zu dieser zerstörten Welt von Path of Exile. Die Musik passt zum Paket, also düster und ein kleines bisschen angsteinflössend. Die Soundeffekte fallen dabei weder negativ noch positiv auf. Allgemein gesagt : es läuft. |
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Gameplay 10 |
Hier liegt die tatsächliche Stärke von Path of Exile. Am Anfang stehen 6 Charaktere zur Auswahl bereit, die sich die verschiedenen Attributen Stärke, Geschicklichkeit und Intelligenz teilen. Per Level Up verteilt man die Fertigkeitspunkte an einem riesigen Talentbaum von passiven Fähigkeiten, was zum Verskillen und/oder Individuum verführt. Die aktiven Fähigkeiten bekommt man nicht per Levelaufsteig, sondern als Gem, was man entweder per Quest oder in Truhen findet, die man dann bequem an seine Rüstung oder Waffen ein- oder ausbindet. Jedes Gebiet hat seine eigene und einzige Mission, was oft so abläuft, dass man darein geht, alles erforscht und den Boss tötet. Klingt vielleicht larmarschig, ist aber das Gegenteil, die Dungeon sind fordernd und zufällig generiert, was dem Wiederspielen (nach dem Versagen) viel an Wert verleiht, es gibt viele Schätze, Monster, und das epische Bosskampf ist, nun ja, auch verdammt episch. Dazu passt der Spruch "Looten und Leveln" mehr als perfekt. |
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Multiplayer 9 |
Das Aufleveln selbst geht verhältnismäßig relativ fix. Geschätzt ca jede 20-30 Minuten per Level lässt sich als kalkulierbar einstufen. Was dem Zugang zum Dungeon erleichtert. Arpopos Dungeon, es ist immer empfohlen, als Gruppe in einen zu gehen. Und wenn ihr keine Freunde habt, dann könnt ihr in eine Informationstafel gucken, die offene Partys anzeigen, die auch den gleichen Dungeon machen wollen. Besonders wenn die späteren Dungeon lang und hart sind wie ein Studium oder das Abitur, braucht man treue Gefährte, die einem den Rücken decken, und vielleicht das Looten bisschen verärgern denn die epischen Items stehen euch nur ca 3 Sekunden zum Nehmen zur Verfügung, danach ist jemand anderes dran, bedeutet : erst nehmen, dann gucken. Ab ca level 20 könnt ihr das PvP-Gebiet betreten, entweder 1 vs 1 oder als Gruppe bis 5 vs 5, doch dazu kann ich leider nichts berichten, denn es sind meist hochgelevelte Spieler, die einem Neuling wie mich mit einer Puste K.O hauen. |
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Fazit |
Wer Diablo 3 doof findet und Torchlight 2 wegen der Grafik auch doof findet, fühlt sich bei Path of Exile wie zu Hause weil das Spiel Diablo 2 zum großen Vorbild genommen hat. Gut, die Geschichte ist ein bisschen schwach in Szene gesetzt, das Inventar ist zu klein und es fehlt noch ein Ende. Aber das übersehe ich verdammt gerne, denn es ist noch in der Beta und der großartige Gameplay stellt diese Schwachpunkte direkt in Schatten. Zwar ist das immer das Gleiche, was man bei diesem Spiel macht, nämlich zaubern, töten und looten, doch es macht einfach wahnsinnig Spaß, diesen Teufelkreis zu betreten und nie wieder herauszukommen, doch eins sei gesagt, es ist auch sehr frustierend, wenn ihr seit 1 Stunde einem Dungeon seid und entweder plötzlich stirbt oder rausfliegt, da braucht ihr schon Nerven von Chuck Norris, um nicht das Spiel auszumachen und verweifelt erst mal Kätzchen Videos auf Youtube anzuschauen. Übrigen ist Path of Exile free 2 play und nicht pay 2 win. Das, was man mit echtem Geld kaufen kann, dient nur dem Optik oder erweiterere Charaktersslot. Lange Rede, kurzer Sinn: Path of Exile macht süchtig, das Spiel ändert hier und da am Grundbaustein mal eine Schraube, aber das Gesamtpaket stimmt. Als Free 2 Play besonders empfehlenswert und steht den Konkurrenten nichts nach, da hat man schon ein schlechtes Gewissen, wenn man die Entwickler sowie das Spiel nicht unterstützt Mysterios, 15.02.2013 |



