KOINS
Krawall
K-Play
K-Files
K-Foren
Kwiz
K-Syndicates Anstoss K-Syndicates

KGN – Krawall Gaming NetworkKGN – Krawall Gaming NetworkKGN – Krawall Gaming Network

PC PC (inaktiv)
Xbox Xbox (inaktiv)
Xbox 360 Xbox 360 (inaktiv)
Playstation 2 Playstation 2 (inaktiv)
Playstation 3 Playstation 3 (inaktiv)
GameCube GameCube (inaktiv)
Wii Wii (inaktiv)
alles
nur PC
nur Konsolen
eigene Auswahl
Tipp: Du kannst unsere Inhalte nach deinen Wünschen filtern. Klicke dazu auf eine der Schaltflächen oder pass den Filter individuell an.
PC
Xbox
Xbox 360
Playstation 2
Playstation 3
GameCube
Wii
Achtung! Alle Inhalte zu nicht ausgewählten Plattformen werden dir nicht mehr angezeigt. Du kannst die Einstellung jederzeit ändern.
übernehmen
anpassen

Deine gewählten Einstellungen werden gespeichert...


Mod der Woche
Half-Life 2: Dear Esther
30.05.2009 | 16:30 | Oliver

Heute haben wir einen besonderen Leckerbissen, vom Chef persönlich empfohlen. Dass nur ihm diese Modifikation aufgefallen ist und nicht uns, ist schon peinlich genug. Dass dieses Wunderwerk aber bereits vor fast einem Jahr veröffentlicht wurde, erfordert mindestens 100 Peitschenhiebe. Doch bevor wir uns der Selbstpeinigung hingeben, stellen wir euch, liebe Leser, die Modifikation der Woche auch vor.

Dear Esther
Sogar der Autor, Dan Pinchbeck, kann nicht genau sagen, ob es sich hier um ein Spiel handelt, oder doch eher um ein interaktives Buch. Dan ist „Games Researcher" aus England und beschäftigt sich seit einigen Jahren mit First-Person-Spielen, speziell aber mit Spieleinhalten und dem Verhältnis zwischen diesen und dem Verhalten des Spielers. „Dear Esther" ist dabei nur eines von mehreren Projekten – oder Experimenten – die im letzten Jahr unter der Führung von Dan entstanden sind und die wir euch alle ans Herz legen können.

Warum „Dear Esther" kein Spiel im traditionellen Sinne ist und warum der Spieler so gar nicht genannt werden sollte, wird schnell klar. Die Figur, die gesteuert wird, hat keinen Namen und kein Gesicht, auch ihre Geschichte ist uns nicht klar. Etwas klarer hingegen ist die Situation: Wir befinden uns auf einer einsamen Insel und es scheint so, als ob wir dort gestrandet sind. Ein Weg führt hinauf zu einem Berg, der das Ziel unserer Reise zu sein scheint. Diese Annahme erweist sich aber schnell als falsch, denn ein Ziel gibt es hier nicht.

Während wir uns über die beeindruckende, aber auch erdrückend düstere Landschaft bewegen, liest eine unbekannte Stimme Briefe oder Ausschnitte aus einem Tagebuch vor. Dabei erwähnt der Sprecher immer wieder Esther, deren Identität wir auch nicht kennen. Es scheint fast so, als ob nicht das Spiel, sondern die Erzählungen und die Interaktion zwischen dem Spieler und der virtuellen Welt das einzig wichtige Element wären. Allein die Neugier treibt uns voran, mehr von Esther zu erfahren und warum die Figur, die wir steuern, hier gelandet ist.

Hügel, Täler und mysteriöse Tunnelsysteme sind allesamt begehbar, jedoch ist eine Interaktion mit der Welt nicht möglich. Lediglich die Bewegung der Figur ruft immer neue Erzählungen hervor, die teils traurig, teils aufregend und manchmal auch ziemlich gruselig sind. Bald stellt sich die Frage, ob die Insel überhaupt real, ob Erinnerung Illusion ist und ob die Antworten überhaupt existieren. Für Fans der Erzählkunst, des Thrillers und des Horrors ist dies ein Pflichtdownload. Für alle aber ist es eine Erfahrung der besonderen Art.

Ihr benötigt:
- „Dear Esther 1.1"
- „Half-Life 2"

Interessante Links:
- Homepage auf ModDB
- Weitere Modifikationen von „The Chinese Room"
- Homepage des Entwicklers Dan Pinchbeck

(118 bisher)
Bilder
 
Anzeige