- Mass Effect 2
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- Publisher: Electronic Arts
- Entwickler: BioWare
- Genre: Rollenspiel
- Release: 29.01.2010
- Dabei seit:
- 12.04.2007
- Erste Leserwertung:
- 31.05.2007
- Letzte Leserwertung:
- 02.02.2010
- Anzahl Leserwertungen:
- 16
- Detailierte:
- 15 (94%)
- Kurze:
- 1 (6%)
- Wörter gesamt:
- 9.763
- Verdiente KOINS:
- 206
- Ø Qualität ingesamt:

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Grafik 7 |
Hervorstechend sind die flüssigen, sehr lebensnahen Animationen der Figuren, sowie die Hintergründe der Szenerien. Weniger lebensecht wirkt allgemein die Umgebung, alles ist glänzend wie frisch gebohnert, selbst heruntergekommene Viertel wirken sehr steril. Das ist aber nicht unbedingt negativ zu betrachten, sondern eben der ganz eigene Stil des Spiels, der auf dem KOTORs aufbaut. Leider geht der Reiz einiger Standorte durch fehlende Dynamik, wie Leute die ihrem Alltag nachgehen, manchmal verloren wenn man Orte öfters besucht - denn jede Figur hat ihren "Standplatz", herumspazieren tut kaum eine. Das schlägt sich in meinen Augen etwas auf die Authentizität nieder. Aufgewogen wird dies durch sehr unterschiedliche Welten, die alle mit sehr viel Liebe einzigartig designt wurden, von Dschungeln über futuristische Metropolen bis hin zu gewaltigen Raumstationen. |
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Steuerung 9 |
Anfangs ist es etwas hakelig mit Sprints und Deckung suchen, nach einiger Zeit kriegt man den Dreh raus und dann klappt das auch ziemlich gut. Die Gefährten lassen sich leicht und schnell mit Q und E an gewünschte Positionen kommandieren. Leider finden sie manchmal nicht recht Deckung, oder sie kommen nicht zum schießen hinter einer hervor. Wenn man sie autonom agieren lässt, sind sie meist effizienter. Anders als im Vorgänger wird das Spiel in Kämpfen nun nicht mehr mit der Leertaste pausiert, sondern mit Shift temporär eingefroren, um Kommandos abzugeben und Ziele auszuwählen. Das funktioniert leider nicht immer gut, wenn man sich verklickt ist ein Befehl oftmals nicht mehr abzuwählen. Ansonsten entspricht die Steuerung dem Standard, mit WASD wird gelaufen, mit der Maus geschossen und sich umgesehen. |
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Sound 10 |
Alle Dialoge sind hervorragend gesprochen, wenn auch etwas emotionsarm - zumindest auf deutsch. Jede Alienrasse die im Spiel vorkommt, hat ihre eigene Stimmmodulation, was sehr zur Atmosphäre beiträgt. Die Hintergrundgeräusche sind äußerst vielfältig und für die meisten Orte individuell. Die gewohnte Feinkost die man von Bioware fast schon gewohnt ist. Über die Musik kann ich nichts sagen, da ich die in Spielen grundsätzlich deaktiviere. |
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Gameplay 7 |
In Mass Effect 2 geht es wie in allen Spielen dieses Genres darum, die Menschheit vor dem Untergang zu retten. Dafür muß man sich ein gutes Team zusammenklopfen, und die Loyalität seiner Gefährten durch einzigartige Nebenmissionen gewinnen, wenn man besondere Fähigkeiten freischalten möchte. Der klassische Rollenspielfaktor, das hochziehen von Charakterwerten, wurde abgesehen von Kampffähigkeiten, komplett gestrichen. Zunächst schmerzlich vermisst, wird man dennoch durch Schiffs-, Waffen- und Panzerungsupgrades die man finden, kaufen, und erforschen kann, getröstet. Upgrades kosten Ressourcen, die man zB. mittels eines Scanners von Planeten abbauen muß. Das Landen und herumfahren wurde dafür gestrichen - was das ganze aber auch nicht spannender macht. Der Erkundungstrieb wird dadurch befriedigt, dass es viele Planetensysteme gibt die sich anfliegen lassen - es locken Ressourcen, Hintergrundinfos und abwechslungsreiche Nebenmissionen. Das Schwergewicht liegt auf den Dialogen und Kampf. |
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Fazit |
ME 2 verlagert einige Rollenspielelemente zugunsten der Action. Das hört sich aber zum Glück schlimmer an als es ist, da man mit Upgrades und Talentausbau doch noch gut belohnt wird wenn man Safes knackt, Planeten erforscht und Missionen erledigt. Wie von Bioware gewohnt wird einem Story- und Dialogtechnisch beste Qualität geliefert. Jeder Charakter im Spiel ist absolut einzigartig und interessant, ein Roman könnte die Charaktere nicht besser zeichnen. Das Universum wird durch die Figuren und Lokalitäten wahnsinnig atmosphärisch in Szene gesetzt, und man fühlt sich von der ersten Sekunde an wie zu Hause. Es macht Spaß zwischen den Missionen die die spannende Story voranbringen die Gefährten besser kennenzulernen und ihre Loyalität zu gewinnen, die Ausrüstung und das Schiff zu verbessern, das Universum mit all den Planeten und Völkern zu erforschen, im Kodex zu stöbern, und nach Lust und Laune gut oder böse zu sein. Diesbetreffend gibt es auch die Neuerung gelegentlich in Dialoge 'einzugreifen' um eine Aktion auszuführen - zb einen Teamkollegen davon abzuhalten jemanden an die Gurgel zu gehen. Weniger spannend ist das Abbauen von Ressourcen mittels eines Scanners und Sonden. Aber es ist auch nicht langweiliger als das rumfahren auf Planeten wie im Vorgänger, dass nun gestrichen wurde. Wer auf Atmosphäre, ein ausgearbeitetes Universum, ausgefeilte Charaktere und Dialoge sowie auf viel Kampf steht, der sollte unbedingt zugreifen, und seine Savegames für Mass Effect 3 aufheben. bumsbomber, 02.02.2010 |



