- Lost Planet: Colonies Edition
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- Publisher: Capcom
- Entwickler: Capcom
- Genre: Actionspiel
- Release: 06.06.2008
- Dabei seit:
- 19.01.2006
- Erste Leserwertung:
- 12.02.2007
- Letzte Leserwertung:
- 15.03.2010
- Anzahl Leserwertungen:
- 283
- Detailierte:
- 281 (99%)
- Kurze:
- 2 (1%)
- Wörter gesamt:
- 164.812
- Verdiente KOINS:
- 4.017
- Ø Qualität ingesamt:

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Grafik 8 |
Die Colonies Edition bietet dem Spieler immer noch eine bedrückende, gefährliche, tödliche und doch zugleich friedliche Schneelandschaft. Das besondere am Spiel ist seine Atmosphäre, denn gerade die ersten Levels bieten eine untergegangene Zivilisation dessen Gebäude unter Meter dicken Schneeschichten begraben wurden. Allerdings können die späteren Levels aufgrund eines eher Industriellen und sterilen Looks das hohe Niveau der ersten Hälfte nicht ganz mithalten. Dafür stimmt das Gegner Design, den die Animationen, wie auch die 3d Modelle sehen sehr liebevoll gestaltet aus und wirken sehr lebensecht und wenn hunderte solcher Viecher einfach so herum schwirren, hat dies auch etwas Kunstvolles. Neben den Insekten gibt es auch normale menschliche Soldaten und große Mechs, die man aus den typischen Anime Sektor her kennt. Optisch gleicht die CE der normalen Version wie ein Ei den anderen und bietet so nur ein paar MP Karte mehr. |
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Steuerung 8 |
Die Steuerung ist ein Versuch Japaner die typische Steuerung von westlichen Shooter näher zu bringen, da gerade Japaner bei Ego und Third Person Shooter am sogenannten „Game-Sick“ leiden. Das Ergebnis kann man als relativ gelungen, wenn auch gewöhnungsbedürftig, bezeichnen. Dann auch hier steuert ihr eure Figur mit den beiden sticks, doch anders als bei normalen Ego Shooter ist euer Ziel-Fadenkreuz nicht immer in der Mitte, sondern kann sich in eine Art imaginären Kasten in der Mitte des Bildschirms frei bewegen. Erst wenn das Fadenkreuz den Rand dieses Bereiches erreicht fängt sich die Kamera an zu drehen. Als ausgleichen können mit den beiden Bumpers je eine 90grad Wende ausgeführt werden. Der Rest der Steuerung ist aber Standard. Immerhin gibt es in der CE die Möglichkeit zwischen mehreren Zieleinstellung zu wechseln, wodurch jeder zufrieden sein sollte. |
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Sound 8 |
Der Sound ist ganz gut gelungen, wobei die Sprachausgabe wie immer auf Englisch ist und typisch japanisch klingt. Die Explosionen und Waffengeräusche geben wirklich keinen Anlass zur Kritik, allerdings stimmt das Verhältnis zwischen Musik, Sound und Sprachausgabe nicht ganz, kann aber Manuel korrigiert werden. Zur Musik kann ich auch wieder nur den Standard Satz verwenden: Ganz ok, aber sehr Japano-lästig. |
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Gameplay 7 |
Leider bietet die CE keine neuen Inhalte, sondern nur die Standard Kampagne. Das Spiel bietet ein Dutzend meist leider sehr lineare Levels, die zwar sehr Action lästig sind, aber trotzdem eine enorme Atmosphäre bieten. Besonders der Meter hohe Pulverschnee hinterlässt einen tollen Eindruckt, da man der Spielfigur förmlich ansieht wie schwer es ist sich hier den Weg zu bahnen. Auch die Insektiziden sind beeindruckend, egal ob die Viecher ein oder 100 Meter groß sind, der Anblick ist faszinierend nur leider greifen sie fast immer an, was schon mal nerven sein. Besser wäre es da gewesen wen sie nur angreifen wenn sie sich bedroht fühlen. Immerhin kommt es aber auch zu ganz netten Mischkämpfe, wo ihr gegen die Söldner, gegen die Insekten kämpft. Spielerisch ist die erste Hälfte deutlich besser, da ihr in der 2. Hälfte zu stark auf die Mechs angewiesen seid und der Spielverlauf zu monoton wird, zudem wirken die Levels dort zu Industriell und Steril. |
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Multiplayer 9 |
Die CE Version bietet neben 20 MP Karten auch neue Spielmodis, Waffen und Charaktermodelle. Das Beste ist hier wohl die Möglichkeit auch die großen Insekten zu spielen, sodass zbs 4 Insekten gegen 16 Soldaten kämpfen usw. Durch die vielen Modis und den 20 Karten bietet der MP der CE einen enorm wichtigen Kaufgrund. Allerdings stört mich hier wieder die eine wichtige Kleinigkeit. Den zu Fuß könnt ihr eine Rolle ausüben, welches nützlich für schnelles ausweichen ist, allerdings bewegen sich viele Spieler nur so fort und ich habe das Gefühl, dass man während eine Rolle nicht getroffen werden kann, was zu der gleichen schwachsinnigen Situation wie in Gears of war führt: Alle Spieler führen nur Rollen aus und treffen sich nicht gegenseitig, OBWOHL sie de facto nur 2 Meter von einander entfernt stehen. Spielen aber alle fair, macht es echt Spaß. |
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Fazit |
Lost Planet ist ein gutes Spiel geworden, kann allerdings nicht mit meinen früheren Erwartungen mithalten. Die erste Version von Lost Planet habe ich mir als Singleplayer Spiel gekauft und hatte damals keinen Zugriff auf den MP Modus. Daher war ich natürlich nach dem durchspielen etwas enttäuscht, dass die Story von Lost Planet eher dürftig ist, die Levels extrem linear und zum Ende hin zu monoton waren. Dank dem guten MP Modus kann sich das Spiel aber noch auf einen recht hohem Niveau halten, nur das erwartete über Highlight war es am Ende eben nicht. Ein paar Monate später ist dann die Classic Version, die neben dem Hauptspiel auch ein paar Extras bot, die sich allerdings eher auf den Online Sektor beschränkt haben. Daher lohnt sich die neuere Colonies Edition nur für Online Spieler, da die Kampagne 1 zu 1 geblieben ist. Dafür sind aber Verbesserungen im MP Modus wirklich beeindruckend, wobei es aber schon krass ist, das die erste Version nicht mit der zweiten Kompatibel ist. Wer also noch kein Lost Planet besitzt sollte zur Colonies Version greifen, da hier Online wesentlich mehr los ist und ihr auch gegen PC Spieler ins Feld gehen könnt. Tileniusblue, 17.05.2009 |



