Im vergangenen Jahr wollte der Staat Kalifornien in den USA ein Gesetz verabschieden, dass ähnlich wie bei uns den Verkauf von Gewaltspielen an Minderjährige unterbindet. Das Gesetz scheiterte mit Pauken und Trompeten am obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, der den Antragstellern die Verfassung um die Ohren schlug. Wie nun die Zeitung Sacramento Bee berichtet, war der Antrag von Kalifornien allerdings zwar vergeblich, aber keineswegs umsonst. Rund 1,8 Millionen Dollar soll das Vorhaben gekostet haben.
Neben 300.000 Dollar für ihre eigenen Anwaltskosten, muss der Staat vor allem für die betroffenen Organisationen der Spieleindustrie in die Tasche greifen. Denn denen muss Kalifornien nun teilweise ihre Anwaltskosten erstatten, die sie zur Abwehr des Verbotsantrags aufwenden mussten. Satte 900.000 Dollar fließen allein an den Industrieverband Electronic Software Association (ESA) zurück. Der will einen Teil davon nun für Schulprojekte spenden.
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Killerspiele
Gescheitertes Verbot kommt Kalifornien teuer
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25.02.2012, 20:32 von genOcide83
naja hätte eher gedacht das es durchkommt
25.02.2012, 19:09 von Bob_error
Aber mal im Ernst, in den USA dürfen auch 6-jährige sich GTA4 oder CoD besorgen, und da kann ichs verstehen, wenn man versucht, das einzuschränken.
25.02.2012, 19:07 von Bob_error
Meinungsfreiheit??? In den USA??? Seit wann das denn???
25.02.2012, 03:35 von NoState
schon intressant die verfassungsunterscheide bei uns heist es : Jugendschutz, kunstfreiheit und darunter erst die meinungsfreiheit. bei den us amerikanern steht meinungsfreiheit über allem und das gilt im übriegen auch für pornografie deswegen ist da larry flint auch ein freiheitskämpfer.
24.02.2012, 20:41 von atdi
Tja, was soll man dazu mehr sagen als "ha ha"... aber gut zu wissen dass die Aktionisten in den USA das Steuergeld dort genau so verschleudern wie das auch bei uns hier in Europa der Fall ist...


