"Mediengewalt ist ein eigenständiger Faktor, der selbst nicht-prügelnde Kinder gewalttätig macht", warnt etwa der Münchner Schulpsychologe Dr. Werner Hopf. Jede vierte Gewalttat sei auf Medien zurückzuführen, heißt es in seiner neuesten Studie. Auch der Göttinger Professor für Neurobiologie Gerald Hüther erkennt fließende Übergänge zwischen virtueller und realer Gewalt. So hätten viele Jugendliche "nicht mehr das Gefühl für das Reale", würden "bedenkenlos den anderen treten, weil sie es aus der virtuellen Welt mitgebracht haben".


