Vor etwa zwei Wochen stellte der Direktor des niedersächsischen Kriminologischen Forschungsinstituts, Professor Christian Pfeiffer, seine Studie zur Gewalt in Computerspielen und zu den Einschätzungen der USK vor.
Alle Informationen zu der Veranstaltung liefert euch unser Special.
Als Paradebeispiel für gewaltverherrlichende Spiele führt der Kriminologe zumeist Electronic Arts' „Der Pate" an. Auf der Pressekonferenz zur Veröffentlichung seiner Studie zitierte Pfeiffer aus Spiel und Lösungsbuch:
„Beim ‚Mordauftrag 8’ soll Oscar Zavarelle getötet werden. Es heißt dazu: ‚Ich will, dass Oscar Zavarelle leidet. Ich habe meine Gründe dafür. Töte ihn nicht gleich, sondern lass ihn langsam ausbluten. Wie ein Schwein ... Die Vorgabe ist, Oscar ins Knie zu schießen, dann in die Schulter und zuletzt ins Kinn. Befolge diesen Plan, um einen zusätzlichen Respekt-Bonus zu erhalten.’“
Auf Nachfrage von Krawall gab der Publisher nun ein Statement zu den in der Pressekonferenz geäußerten Vorwürfen ab:
„Das Lösungsbuch zum Spiel ‚Der Pate' richtet sich wie das Spiel selbst an erwachsene Spieler. Die Anwendung von Gewalt in unterschiedlichen Formen gehört, wie auch bei seinen literarischen und filmischen Vorbildern, zum Kontext dieses Spiels. Eine Gewaltverherrlichung in Form einer Glorifizierung von Gewalttaten im Spiel selbst findet nicht statt.
Wie in allen Medien, seien es Film, Buch, TV oder andere, kann Gewalt in den Kontext der Gesamthandlung durchaus auch in unterschiedlichen Darstellungsformen eingebunden werden. Solange diese Darstellungsformen im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen eines Landes stehen, sind Aussagen zu diesen Darstellungsformen lediglich eine Geschmacksbekundung des jeweiligen Betrachters.
Electronic Arts legt großen Wert auf die Förderung des Jugendschutzes und eine verbesserte Aufklärung der Öffentlichkeit über vermeintliche und tatsächliche Wirkungszusammenhänge von Videospielen und Sozialverhalten. Unter anderem zu diesem Zweck wurde gemeinsam mit der Fachhochschule Köln und Nintendo die Initiative ‚Spielraum' ins Leben gerufen."
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Killerspiele
Statement von EA zu Pfeiffer-Vorwürfen
24.05.2007 | 16:00 | Björn | Quelle: Krawall Gaming Network
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(Die neusten Beiträge)
30.05.2007, 20:51 von Christian Schart
Finde ich gut so.
30.05.2007, 12:32 von Lemurer
Sollen sich mal ihre Fingerchen in den allerwertesten schieben und an sich selbst spielen. Diese Pfeiffen.
29.05.2007, 23:37 von Slash 89
wie lange soll diese discussion noch gehen??
29.05.2007, 18:47 von Hellgate
oman gibt der kerl den nie auf, langsam ist sowas echt nervtötend.
29.05.2007, 16:53 von Cochrane
Ich denke auch, dass viele Filme weitaus mehr von deren Beachtung bedürfen, aber da regt sich fast nie jemand auf.


