- Conflict: Denied Ops
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- Publisher: Eidos
- Entwickler: Pivotal Games
- Genre: 3D-Shooter
- Release: 06.02.2008
Ungleiches Duo
29.01.2008 |
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Autor: Olaf
Zu zweit ist das Leben doch viel schöner, das zeigen schon berühmte Paare wie Dick und Doof, Heino und Hannelore, Adolf und Blondie. Auch im Spielebereich sind Freundschaften nicht gerade selten: Wir erinnern uns an Mario und Luigi oder Ratchet und Clank. In „Conflict: Denied Ops“ zieht in Kürze das Söldner-Duo Graves und Lang ins Feld. Die Kombination erinnert ein wenig an klassische Buddy-Movies vom Schlage eines „Lethal Weapon“. Knackige Sprüche, deutlich weniger Taktik als bei den Vorgängern und dafür ein hoher Team-Faktor sollen die bislang eher mäßig erfolgreiche Serie nach vorne katapultieren.
Freundschaft ist anders!
Neue Helden, alte Probleme: Wie in beinahe jedem Militär-Shooter bedroht auch diesmal ein böser Terrorist mit Massenvernichtungswaffen den Frieden auf der Erde.
Wenig Erfrischendes hält die Story parat: Ein Terrorist bedroht den Frieden mit Massenvernichtungswaffen. Zeit für ein Anti-Terror-Duo.
Ihr übernehmt das Antiterror-Duo Graves und Lang und agiert heimlich, still und leise hinter den feindlichen Linien. Die Charakterkonstellation könnte dabei direkt aus einem Buddy-Movie stammen. Da hätten wir Graves, einen erfahrenen Veteranen, Freund ruhiger Worte und präziser Scharfschützengewehre.
Sein Kollege ist natürlich das exakte Gegenteil: Lang ist ein farbiger Frontkämpfer, der bevorzugt mit dem fetten Maschinengewehr die feindlichen Reihen dezimiert. Ständig plappernd und dumme Witze reißend, treibt er seinen Kollegen beinahe in den Wahnsinn.
Auch spielerisch unterscheiden sich die beiden Recken voneinander: Graves hält sich lieber im Hintergrund auf.
Während Graves (li.) ein eher besonnener Typ und ein hervorragender Scharfschütze ist, handelt es sich bei Lang um einen echten Frontkämpfer.
Seine Aufgaben bestehen neben dem Snipen im Legen von Bomben oder Stehlen von Daten. Sein Mitstreiter Lang hingegen ist ein Freund der groben Kelle. Zusätzlich zu seinem MG erhält er im Verlauf der Kampagne eine Bazooka, mit der er Fahrzeuge aus dem Weg räumen kann. Nach jeder Mission erscheint eine kurze Statistik auf dem Schirm. Zusätzlich erhaltet ihr noch nette Upgrades wie etwa Schalldämpfer oder Granatwerfer. Diese schleppt ihr automatisch in die nächste Mission mit.
Trotz aller Differenzen sind die beiden aber ein eingespieltes Team. Ihre über 30 Aufträge führen sie rund um den Globus. Dabei gibt es glücklicherweise keine lineare Missionsabfolge. Habt ihr den ersten Job erfolgreich hinter euch gebracht, wählt ihr auf einer Weltkarte das nächste Einsatzgebiet aus. Die Schauplätze sind dabei sehr abwechslungsreich gehalten. Ihr beginnt im Mittleren Osten, ballert euch durch alle Schlösser oder verbreitet Angst und Schrecken in der Antarktis. Auch die Levels selbst sind dabei keine simplen Schläuche. Vielmehr wirken die Anlagen sehr real und wurden logisch aufgebaut. Da kann es auch schon mal passieren, dass ihr zum Startpunkt zurück laufen müsst, um dort noch etwas zu erledigen – nett.



