Mist! Ausgerechnet eine der aussichtsreichsten Spieleverfilmungen neben dem „World of Warcraft“-Movie scheint schon vor Produktionsbeginn Abstriche zu machen. Schon vor Wochen berichtete der bisherige Regisseur Gore Verbinsky („Pirates of the Carribean“), dass Produktionsfirma Universal keine große Lust hatte, das von ihm geplante Budget von 160 Millionen Dollar für den Film aufzubieten. Verbinsky auf der anderen Seite war sich ziemlich sicher, dass er keine Lust hatte, seine Vision auf ein genehmeres Budget zusammenzustreichen. Nun ist Verbinsky endgültig aus dem Projekt ausgeschieden und wird durch den Spanier Juan Carlos Fresnadillo („28 Weeks Later“) ersetzt. Auf seinem offiziellen Bild sieht er immerhin schon ein wenig aus, wie ein Splicer, ha, ha!
Als offizieller Grund für Verbinskys Ausscheiden gelten Terminprobleme, da die Produktion des „Bioshock“-Films ins Ausland verlegt wurde. Dort ließe sich der Film ohne Abstriche günstiger produzieren und könne noch heimische Filmförderungen anzapfen. Ob die Verpflichtung von Fresnadillo bedeutet, dass der Film nun in Europa gedreht wird, steht noch nicht fest. Verbinsky bleibt dem Projekt jedenfalls als Produzent erhalten und soll über die ordnungsgemäße Umsetzung wachen. Es ist davon auszugehen, dass das Budget des Films jedoch allein schon wegen des Ausscheidens von Verbinsky als Regisseur ein wenig zusammengestrichen wird. Immerhin lässt es sich nun nicht mehr als ‚Vom Regisseur von „Piraten der Karibik“’ vermarkten. Wir sagen: Wehe, Universal! Wenn ihr die Umsetzung eines unserer Lieblingsspiele verkaspert, dann...dann...dann machen wir eine Onlinepetition! Jawoll!



