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PC Live-Check: Barbarische Keilerei
24.08.2007 | 21:58 | Hauke | Quelle: Krawall Gaming Network

Gerade noch konnte „Age of Conan“ einen Online Media Games Award abstauben, doch wir sind nach wie vor zweiflerisch, auch eine neuerliche Präsentation mit den Entwicklern konnte uns nicht vollständig zu überzeugen.

Dabei standen die Vorzeichen gut. Im Dungeonraid können die 14 Klassen ihre Stärken hervorragend kombinieren. Bis zu 24 Spieler kämpfen sich gemeinsam im PvE-Modus durch die unterirdischen Instanzen. Besonders das ausgeklügelte Nahkampfsystem spielt auf engem Raum seine Stärken aus, lassen sich Schwertstreiche doch gezielt lenken. Mit scharfer Klinge erkennen wir einmal öfter den Grund dafür, dass Barbar sein kein Kinderspiel ist. Körperteile fallen zu Boden und Blut tränkt die Erde unter unseren Füßen. Kämpfen wir gemeinsam überirdisch gegen die KI-gesteuerten Gegner, dürfen sich mehr Spieler beteiligen, da sie sich an der frischen Luft nicht so sehr im Weg stehen.

Kreuzen die Spieler die Klingen miteinander, sollen bis zu 150 Barbaren gleichzeitig aufeinander treffen. Die Grundidee des PvP ist dabei hervorragend. Gilden können Städte errichten und dadurch Boni erlangen. Gebäude für Gebäude muss positioniert werden, wobei eine gute Strategie von Vorteil ist. Schließlich sind die Siedlungen ein bevorzugtes Ziel für feindliche Fraktionen und müssen daher gut zu verteidigen sein. Katapulte, Kampfnashörner und Furcht erregende Mammuts stürmen gegen die Stadtmauern an. Der Sieg ist erst errungen, wenn das zentrale Gebäude der Stadt zerstört ist. In dem uns vorgestellten Szenario mit KI-Kampfgefährten war das allerdings eine sehr ruckelige Angelegenheit. Außerdem sahen die Einheiten und Gebäude nur aus nächster Nähe beeindruckend aus. Schon in der relativen Nähe gehen viele Details verloren. Dadurch wirken die Massenschlachten leider nicht so imposant, wie sie theoretisch sein könnten.

Erster Gedanke: Sicher kein schlechtes Spiel, aber andere in der Entwicklung befindlichen MMOs haben mindestens dasselbe Potential.

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